Die Verantwortung der Politik und die Veränderung vom Kleinen zum Großen

Wenn man sich mit dem Begriff  Verantwortung beschäftigt könnte man das Wort erst einmal auseinandernehmen und seine Einzelteile an Hand indogermanischer Urbedeutungen einer Definition zuführen.Das verkneife ich mir hier.

Verantwortung meint in diesem Text, ganz simpel, das Einstehen für die Konsequenzen früherer Entscheidungen und Taten.


Wir leben in einer sogenannten Repräsentativen Demokratie. In Selbiger sind per Definition   Repräsentanten des Volkes für eine begrenzte Zeit zur Machtausübung autorisiert. Nach Ablauf dieser Periode muss über die Zusammensetzung der Volksvertretung durch Wahl neu entschieden werden.

 


Jede Form der Machtausübung führt zu Konsequenzen. Diese können gut sein, im Sinne des Auftraggebers. Sie können aber auch von vornherein nicht im Sinne des Volkes und außerdem mit negativen Folgen behaftet sein.
In unserer modernen Gesellschaft, mit Repräsentativer Demokratie, hat sich dazu folgendes Muster herausgebildet. Wie auch immer die Folgen der Ausübung der geliehenen Macht aussehen, kommen die positiven meist nur einigen wenigen zugute, während die Schlechten stets durch das gesamte Volk ausgebadet werden müssen. Die aber welche die Entscheidungen trafen sind meist bereits wieder weg. In der Regel mit gefüllten Taschen und zukunftssichernden Kontrakten.

Die Frage die sich also stellt ist, warum lassen wir es zu, das die jenigen  welche  sich die Macht von uns liehen, welche die Entscheidungen trafen, sich stets aus der Verantwortung bezüglich der Konsequenzen stehlen?

1999 unter einer rot-grünen Regierung beteiligte sich Deutschland an einem völkerrechtswidrigen Krieg gegen Jugoslawien in welchen etwa 650 Ortschaften beschädigt oder zerstört wurden. Die bestehende Ordnung wurde zerstört und mit ihr die Perspektiven und Leben der Menschen des Kosovo.

Heute, 25 Jahre später treibt das Elend, jedes Jahr tausende Kosovaren zu uns auf der Suche nach Asyl und einer Perspektive.

 

Muss ihnen von uns geholfen werden? Na Sicher! Dieser Krieg wurde mit unserer geliehenen Macht angezettelt ohne dass wir etwas dagegen taten.

 

Warum aber stehen wieder einmal nur wir, unsere Kinder und Kindeskinder dafür in der Geiselhaft der Verantwortung der Politiker welche die Entscheidungen damals getroffen haben? Wäre es nicht gerechter erst einmal die damaligen Entscheider  zur Kasse zu bitten bevor alle anderen dafür geradestehen müssen?

Diese können sich nicht herausreden, wenn ich heute meinem Nachbarn dasHaus anzünde wird dieser spätestens im Winter an meine Tür klopfen. Es war abzusehen.

 

Wenn ich Jahr für Jahr Waffen in alle Welt liefere, die Kriege der amerikanischen Eliten in der Welt unterstütze, muss klar sein das die Welle der Flüchtlinge die damit erzeugt wird irgendwann auch über mein Land schwappen wird.

 

Ich fordere daher, jeder einzelne Politiker, jede Partei welche solche Entscheidungen traf und bis heute trifft, hat auch bis an sein Lebensende die Verantwortung dafür zu tragen.

 

Keine „Nach mir dieSintflut“ Politik mehr.

 

Ich fordere das Joschka Fischer und Gerhard Schröder, die SPD und die Grünen mit ihrem Vermögen für die Schäden, die ihre Entscheidungen im Kosovo anrichteten, gerade stehen. Die Verantwortung übernehmen.

 

Ich fordere die CDU, SPD, Grüne, Angela Merkel, die Waffenindustrie in Haftung zu nehmen für die Schäden in Syrien, Afghanistan und Libyen und die Menschen zu entschädigen damit das Elend sie gar nicht erst zur Flucht zwingt!

 

Schluss mit Politik ohneVerantwortung !!!!

 

Eine solche Haftung mag nicht explizit niedergeschrieben sein. Sie ergibt sich für mich aber klar aus der repräsentativen Demokratie. Wir müssen nur endlich anfangen sie einzufordern.

 

Wer die Macht geborgtbekommt, hat auch die Verantwortung zu übernehmen.

 

Wenn wir anfangen von den Politikern das tragen der Verantwortung zufordern, werden sie es ganz von allein vermeiden derartige Entscheidungen zu treffenohne uns vorher zu fragen!

 

Wie fängtman so etwas am besten an? Können ein paar Leute schon etwas verändern?

Im großenMaßstab sicher nicht sofort. Ich möchte aber diesbezüglich auf  2 Gesetzen der Hermetik hinweisen.

 

1. Wie Oben so Unten. Wie imKleinen so auch im Großen.

2. Aktion erzeugt Reaktion.

 

Wenn wir also anfangen die Dinge im Kleinen zu ändern, durch Aktion entsprechende Reaktionen erzeugen, werden sich die Dinge auch im Großen ändern!

 

Wir haben bald Wahlen zum Bürgermeister. Wenn wir morgen mit 200 Leuten aufstehen und unmissverständlichklar machen, dass wir die Übernahme der Position des Bürgermeisters nur noch mitder gleichzeitigen bedingungslosen persönlichen Übernahme der Verantwortung zulassen, kann sich etwas ändern.

 

 „Die Bürgermeister-Macht bedingt an uns auch Rechenschaft!“

 

Wenn wir übermorgen mit 2000 Leuten vor dem Landratsamt erscheinen und Herrn Harig (Bautzen) unmissverständlich klar machen, dass wir die Position des Landrats an eine gleichzeitigebedingungslose  persönlichen Übernahmeder Verantwortung knüpfen, kann sich etwas ändern.

Es reicht nicht nur im Interview die Bereitschaft der Aufnahme von Flüchtlingen im eigenen Heimatort zu betonen, dann aber lieber andere Standorte auszuwählen.

 

 „Crostaustatt  Wehrsdorf als Asylort -  nehmen wir Landrat Harig beim Wort!“

 

Wenn 20.000 Menschen in Dresden, Kamenz, Bautzen dem sächsischen Ministerpräsidenten klar machen das es in der Verantwortung der Politik seiner Partei liegt, das mehr und mehr Menschen aus Ländern wie Syrien und Libyen zu uns strömen, können wir einen Anfang machen. Es liegt somit  zuallererst in seiner Verantwortung sie in seinem Heimatort aufzunehmen und dies nicht nur von allen anderen zu fordern.

 

 „Mit Panschwitz als Asylstätte – Herr Tillich etwas Praxis hätte!“

 

Sie sind die Parteienvertreter vor Ort, die Vertreter der Parteien deren Politik zu Not und Elend in der Welt führen. Es wird Zeit das sie die Verantwortung  übernehmen!

Das Beste aber ist, wenn wir sie im Kleinen dazu zwingen, wird sich nach dem Gesetz der Hermetik, auch im Großen etwas ändern!

Wenn wir einmal darüber hinwegsehen das unseren heutigen Politiker schon lange keine Repräsentanten des Volkes mehr sind, fehlt in dieser Beschreibung noch etwas anderes, die Verantwortung.

 

 

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